Interpersonelle Störungsansätze

5.2.1 Kognitiv-behaviorale Ansätze

Einfluss der Familie und anderer sozialer Systeme, Zwangsprozess

Balance-Modell

Interaktionsmodell

soziale Integration und Interaktion

soziale Kompetenzen

Dispositionen

soziale Verstärkung und Validierung

soziale Hinweisreize

5.2.2 Psychodynamische Ansätze

Objektbeziehungstheorie, Narzissmustheorie

Intersubjektivitätskonzept

Konzept des zentralen Beziehungskonflikts, zyklische maladaptive Muster

psychoanalytische Bindungskonzepte

Kollusion

5.2.3 Systemische Ansätze

psychische Störungen als suboptimal bewertbare und erlebbare Dynamiken innerhalb positiver oder negativer kommunikativer und interaktiver Feedbackprozesse: z. B. Aufschaukelungs- und (Hyper-)Stabilisierungsdynamiken

Funktionalität („gute Gründe“) von Störungen für die Selbstorganisation und Autopoiese interpersoneller Systeme (Entfaltung von Veränderungsprozessen auf Grundlage des basalen Prinzips des systemischen Antagonismus von Ordnung/Unordnung, Struktur/Chaos, Krankheit/Gesundheit lebender, komplexer Systeme)

kommunikative und interaktiv interpersonelle Konstruktion psychischer Störungen, also Herstellung, Aufrechterhaltung und Bewältigung (Phänomen nicht aus sich heraus eine Störung, sondern erst innerhalb eines interpersonellen Kontexts)

Beziehungsdiagnostik und -dimensionen, relationale, systemische Ressourcendiagnostik; Interaktionsmuster (z. B. symmetrisch-komplementär; Zirkularität und Rekursivität); interpersonelle Attraktoren; Systemregeln I. und II. Ordnung; Erwartungs-Erwartungen – Doppelte Kontingenz von Verhalten

5.2.4 Gesprächspsychotherapeutische Ansätze

psychische Störungen als Beziehungsstörungen und Störung der Beziehungsfähigkeit

bedingte positive Beachtung

unbefriedigtes Bindungsbedürfnis

Defizite in der Symbolisierung (Abwehr, Verzerrung) als Beschränkung der Basis interpersoneller Abstimmung

Inkongruenz zwischen der Erfahrung und dem Selbstkonzept